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Wichtige SEO-Hebel für Ihren Online-Shop.

Digital, mit Päckchen befüllter Einkaufswagen potenzieller Kunden im Online-Shop
Einkaufen im Internet

Haben Sie einen Online-Shop? Dann ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine wichtige Maßnahme, um Ihren Shop für Suchmaschinen wie Google erkennbar und lesbar zu machen. Die Richtlinien für Webmaster sollten dabei berücksichtigt werden. Gute Rankings hängen zwar auch stark vom Wettbewerbsumfeld oder von einer Keywordstrategie ab, stellen sich aber oftmals erst nach Monaten oder sogar Jahren ein. Auch wenn es einige Techniken wie Titles und Descriptions gibt, die sich schneller auswirken können. SEO sollte als kontinuierliche Maßnahme gesehen werden, denn die SEO-Welt ist komplex und technisch. Regelmäßige Algorithmus-Updates oder Neuigkeiten zu Ranking-Faktoren, welche teilweise berücksichtigt werden müssen um organisch Sichtbarkeit zu erlangen, machen es nicht einfacher.

 

Einige SEO-Hebel für Online-Shops haben wir für Sie zusammengetragen:

Kategorieseiten.

Kategorieseiten sind persistent und bleiben in der Regel in einem Online-Shop (anders als bei Produktseiten) bestehen. Sie zeigen direkt das an, was der Online-Shop an Hauptthemen zu bieten hat und führen den Besucher verständlich zu seinem Ziel. Kategorien müssen auf Suchbegriffe (transaktionale Keywords) abgestimmt werden, die auf eine direkte Kaufabsicht hinweisen. Seitentitel und Meta Description (Snippets) sollten je URL textlich so optimiert werden, dass sie dem Interessenten in den Suchergebnissen einen Anreiz zum Klicken bieten. Auf der Kategorieseite selbst sollte dann die ganze Geschichte zu finden sein, die der Besucher beim Klick auf das gewünschte Suchergebnis erwartet. Hier kommt es nicht auf die Textmenge an, sondern darauf, den richtigen Text zu schreiben. Bei einer transaktionalen Seite sollten Texte Proof-Keywords enthalten. Darunter versteht man themenrelevante Suchbegriffe in einem Text, die das Haupt-Keyword unterstützen. Webseitenbesucher sollten mit konkreten Kaufvorteilen bedient werden.

Produktdetailseiten.

Grundsätzlich sind Produktdetailseiten wichtig, denn der nächste Schritt ist der, das Produkt überzeugt in den Warenkorb zu legen. Wenn Interessenten auf Produktseiten gelangen, sollten diese dort passende Texte vorfinden (kopierte Text der Hersteller wirken aus SEO-Sicht kontraproduktiv). Potenzielle Käufer sollten ihre Problemstellung gespiegelt bekommen und schnell erkennen, dass auf der Seite durch Lösungen Abhilfe geschaffen wird. Hierbei zu beachten ist, ob Produkte generisch oder mit einem Eigennamen gesucht werden. Daher sollten Produktdetailseiten auf das Suchverhalten ausgerichtet werden. Ziehen Sie Nischen- bzw. Longtail Keywords (Kombination aus mehreren Keywords) in Betracht, die in einem starken Wettbewerbsumfeld weniger umkämpft sind und sich effektiver nutzen lassen. Diese sollten sich in den Texten der Produktdetailseiten wiederfinden. Haben Sie jedoch schnell wandelnde Produktdetailseiten, macht es weniger Sinn viel Kraft in Texte zu setzen, da diese eine Zeit brauchen, um in den Suchergebnissen zu ranken.

Markup.

Daten, wie für Produktdetailseiten oder FAQ, sollten im Quellcode mit Zusatzinformationen für Suchmaschinen versehen werden. Markup bedeutet auf deutsch Auszeichnungssprache. Damit ist eine maschinenlesbare Sprache für die Gliederung und Formatierung von Texten und anderen Daten gemeint. Mit ihr werden im Quellcode enthaltene Daten strukturiert und besser lesbar. Suchmaschinen können die Daten für die weitere Verarbeitung besser erfassen. Für die Suchmaschinenoptimierung sind strukturierte Daten wichtig. Mit ihnen können Rich Snippets generiert werden. Eine erweiterte Form von Snippets, die spezielle Angaben wie zum Beispiel Preisangaben, Produktabbildung in Bildersuche oder Bewertungssterne enthalten können. Google holt sich die Informationen aus dem Markup raus. Das Shopsystem Shopware, welches S Punkt Online einsetzt, hat das Markup bereits integriert. Die Funktionsweise des Markup sollte regelmäßig überprüft werden. Das Markup hilft dem Nutzer und sorgt für ein gutes Nutzererlebnis.

Produktbewertungen.

Produktbewertungen sind sehr wichtig. Sie können unter anderem schwächere Produktdetailseiten (kein oder wenig Content) stärken. Über das Markup kann Google Bewertungen optisch durch Sternchen anzeigen und dem Nutzer direkt ein gutes und vertrauensvolles Gefühl vermitteln. Allerdings spielt auch die Qualität und der Umfang des Bewertungstextes eine Rolle. User Generated Content ist grundsätzlich ein starker Hebel und zahlt auf Sichtbarkeit (und Trust) ein. Auch wenn Aspekte wie "Lang- bzw. Kurzfristigkeit von Produkten" beachtet werden sollen.

Interne Verlinkungen.

Interne Verlinkungen sind aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig. Die Startseite sollte mit den populärsten Produkten verlinkt sein. Kategorieseiten mit den relevantesten Produktseiten. Produktseiten mit relevanten Kategorieseiten. Kategorieseiten mit anderen relevanten Kategorieseiten und Produktseiten mit anderen relevanten Produktseiten. Auch der Content sollte Links zu anderen Unterseiten, auf denen ähnliche, relevante Themen behandelt werden enthalten. Links sollten sinnvoll und verständlich (Ankertext) gesetzt werden und dem Webseitenbesucher dabei helfen, zu den für ihn hilfreichen und kaufentscheidenden Informationen zu gelangen. Sie sollten als Link erkennbar sein und eher am Anfang eines Textes stehen. Je öfter auf einen Link geklickt wird, umso besser (positives Nutzersignal für Google).

Content.

Ob Blog oder FAQ. Der richtige Content ist entscheidend und das Wissen, was potenzielle Kunden bei der Suchmaschine eingeben, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Hier müssen Themen und Suchbegriffe identifiziert werden, bevor Content produziert wird. Google setzt auf Klasse bzw. auf Semantik statt auf Masse - also auf den ganzheitlichen Sinn und die Bedeutung von Wörtern sowie die Beziehung von Worten zueinander und bewertet dies. Hierfür bildet man thematische Begriffswelten, sogenannte Keyword-Cluster, in denen themenverwandte Schlüsselbegriffe gruppiert werden.

Markenbranding.

In der Suchmaschinenoptimierung wird die Bedeutung von Marken immer wichtiger. Dies sollte in der URL Struktur sichtbar werden. Das erzeugt wertvollen Traffic, der auf die Conversion-Rate einzahlt. Vertrauensvolle und interessante Marken werden im Internet gerne angeklickt. Marken mit Werten und Visionen schaffen Vertrauen, vergrößern den Wiedererkennungswert und schaffen Bindung. Auch Google erkennt, dass es sich um eine relevante Marke handeln muss, wenn Nutzer auf bestimmte Links in den SERPs klicken, mit der Marke interagieren, auf der Webseite länger verweilen und anschließend etwas kaufen. Diese Nutzersignale sind wichtige Rankingfaktoren.

SEO-Erfolg messen.

SEO-Erfolg ist messbar. Das lässt sich am besten mit professionellen SEO-Tools machen, die Keywords bewerten und regelmäßig Millionen davon überwachen und daraus einen Sichtbarkeitsindex für eine Unternehmens-Domain erstellen. Für eine erste Einschätzung einer Domain ist das wichtig, wie auch das Anzeigen von Keywords in den TOP 10 oder TOP 100. Es ist ein Unterscheid, ob Lokal SEO oder Global SEO betrieben wird. Quantifizierbare Ziele lassen sich messen und sollten, bevor es mit Suchmaschinenoptimierung losgeht, sinnvoll, machbar und originar erfasst werden.

Fazit und Empfehlung.

Neben Suchmaschinenwerbung (SEA) für schnell oder saisonal erkaufte Sichtbarkeit für Online-Shops sollte Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Rahmen der Möglichkeiten und des Budgets auf jeder Unternehmens-Agenda stehen, um sich langfristig sichtbar und wirksam im Wettbewerbsumfeld positionieren zu können.

 

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung.

Lesen Sie HIER auch unseren Beitrag "SEO oder SEA? Die Unterschiede einfach erklärt."

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