Auf dem Laufenden bleiben.

10 zu vermeidende Fehler beim Social Media Marketing.

Vielfältigkeit und Fehlervermeidung beim Social Media Marketing

Ein Beitrag von Sandra Wilms.

Es gibt viele Chancen und Herausforderungen für Unternehmen durch und mit Social Media Marketing.

Das Berufsbild des Social Media Managers hat sich zu Recht etabliert. Es beinhaltet vielfältige Aufgaben wie die Entwicklung von Strategien und Kommunikationsmaßnahmen, Verfassen und Veröffentlichen von Beiträgen, Planung, Steuerung, Optimierung von zielgruppenspezifischen Werbekampagnen und Erfolgsmessungen.

Zusätzlich braucht es analytisches und technisches Verständnis, sehr gutes Know-How über die Funktionsweisen von Social Media Kanälen, rechtliche Kenntnisse, ein gutes Gespür für Trends und Entwicklungen sowie die Bereitschaft, sich stetig auf dem Laufenden zu halten. Social Media ist nichts für „mal eben nebenbei“ wenn Unternehmensziele wie Vertrauensaufbau, Markenbranding, Mitarbeitergewinnung, nachhaltige Kundengewinnung und -bindung ganz oben auf dem Plan stehen.

Auf unserer Webseite haben wir dazu bereits hilfreiche Social Media Checklisten, Tipps und Vorgehensweisen zu Social Media Strategie und Social Media Richtlinien zur Verfügung gestellt.

In diesem Beitrag geht es um 10 zu vermeidende Fehler beim Social Media Marketing.

Fehler #1

Es fehlt eine Social Media Strategie!

Klar ist es wichtig, einfach mal loszulegen und Erfahrungen zu sammeln. Es ist jedoch ebenso wichtig zu wissen, wohin die Reise gehen soll und mit welchen Mitteln. Wo genau sich die eigene Zielgruppe aufhält und wer diese eigentlich ist! Auch, welche Leistungskennzahlen es zur Erfolgsmessung braucht, wie erfolgreich der Wettbewerb ist oder welche rechtlichen Aspekte es für das Unternehmen bei der Nutzung von Plattformen zu beachten gibt. Je besser Vorbereitungen, Planungen und Ziele zu Anfang geklärt sind, umso einfacher, messbarer und erfolgreicher ist der Weg Richtung Zielgeraden.

Fehler #2

Social Media Trends, Entwicklungen, Wachstumschancen werden nicht verfolgt!

Am Ball zu bleiben ist jedoch wichtig, damit man seine Wunschkunden nicht aus den Augen verliert oder Wettbewerbsvorteile erkennt und diese nicht schlummern lässt. Solange man mit den Followern und der Zielgruppe aktiv im Austausch bleibt, kann deutlich weniger anbrennen. Man erfährt, welche Probleme es gibt, was sie bewegt, sie sich von einem Unternehmen wünschen bzw. für nicht gut befinden.

Fehler #3

Es werden keine zielgruppenspezifischen Inhalte gepostet!

Hand aufs Herz: Lesen wir Inhalte, die unpersönlich, langweilig, wenig hilfreich sind oder nur als Werbung getarnt daher kommen? Die möglicherweise gar nicht zu unseren Bedürfnissen passen und ganz offensichtlich nur als Verkaufsschleuder dienen? Zielgruppenspezifische Inhalte zu erstellen ist und bleibt auch hier die Königsdisziplin und zeigt Followern und Wunschkunden, dass wir sie ernst nehmen und sie es uns wirklich wert sind.

Fehler #4

Es werden dieselben Inhalte auf allen Plattformen gepostet!

Diese Vorgehensweise ist wenig hilfreich, auch wenn es zu Anfang die Sache vereinfacht bzw. den Aufwand in Grenzen hält. Das kann zeitweise funktionieren, muss es aber nicht. Auf LinkedIn rechnen die Follower garantiert mit anderen Inhalten als auf TikTok. Der Anreiz, weitere Kanäle des Unternehmens zu besuchen und zu abonnieren verpufft, wenn eh nur Einheitsbrei zu erwarten ist und unterschiedliche Content-Formate ungenutzt bleiben wie z.B. Videos, Reels, Stories, Livestreaming, interaktiver Content, Artikel, Ratgeber, Checklisten, Bilder, Podcast etc. Das ist natürlich aufwendiger, aber im Hinblick auf gesetzte Ziele lohnenswert. Wichtig ist vorab zu klären, „welche Ziele verfolge ich mit Social Media und was ist mir mein Wunschkunde wert.“

Fehler #5

Die Follower wissen nicht genau, was sie tun sollen!

Auch in Social Media sollte für eine gute Nutzererfahrung und positive Erlebnisse gesorgt werden. Follower müssen aktiv zum Reagieren, Kommunizieren und Teilen aufgefordert werden. Auf Kommentare sollte zeitnah geantwortet werden. Follower und Leser können über einen Link zu einer passenden Zielseite auf der eigenen Webseite geleitet werden und zu bestimmten Handlungen aufgefordert werden wie z. B. die Anmeldung zum Newsletter oder Terminvereinbarung zur Erstberatung.

Fehler #6

Social Media wird als Eintagsfliege gesehen!

Digitale Kommunikationskanäle sind gekommen um zu bleiben. Sie entwickeln sich weiter, neue kommen hinzu und Zielgruppen verändern ihr Such- und Informationsverhalten. Was aber gleich bleibt ist, dass Menschen online unterwegs sind und sich auf Social Media Plattformen informieren, Trends mitgehen, neue Kanäle ausprobieren oder Vertrauenselemente wie Bewertungen zum Unternehmen suchen. Sie sind dort, wo für sie das beste Erlebnis ist und sich Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Influencer aufhalten. Und das kann sich (leider) schnell ändern.

Fehler #7

Social Media ist ein Paralleluniversum zur Unternehmenskommunikation!

Social Media muss als Teil der Unternehmenskommunikation verstanden werden und im Austausch mit PR-Maßnahmen stehen. Schließlich zahlen Social Media-Aktivitäten auf die Unternehmensziele ein. Social Media darf nicht getrennt von anderen Unternehmensaktivitäten betrachtet werden, sondern als kommunikative Brücke zur Zielgruppe. Daher muss es Hand in Hand mit der Unternehmenskommunikation gehen.

Fehler #8

Schlechte Grafiken und keine Nutzung verschiedener Content-Formate!

Social Media ist dazu da, mit Menschen in Kontakt zu kommen, sie zu unterhalten und mit ihnen in den Dialog zu gehen. Relevante Inhalte und Content-Formate sind die Verbindung zu ihnen. Menschen lieben schöne Bilder und unterschiedliche Formate wie Reels, Stories oder Videos. Dabei muss nicht alles perfekt sein, jedoch sollte die Botschaft unterhaltsam, knackig und authentisch vermittelt werden. Auf die Bildqualität ist zu achten. Fotos und Videos müssen zwar keine Profiqualität aufweisen, jedoch werden stark verpixelte oder sehr schlecht belichtete Motive schnell ignoriert. Gerne darf auch mal was Neues ausprobiert werden!

Fehler #9

Es wird zu unregelmäßig gepostet!

Wenn das Unternehmen nicht regelmäßig von sich auf Social Media hören lässt, gibt es auch keinen Grund für Follower oder Wunschkunden, darauf zu warten - schon gar nicht, wenn es die Konkurrenz besser macht. Dazu gibt es sicherlich viele Gründe wie fehlende Kapazitäten, Inhalte oder mangelndes Know-How. Abgesehen davon kann der Algorithmus der Plattformen unregelmäßig veröffentlichte Beiträge dann auch nicht mit guter organischer Reichweite bei den Followern belohnen. Denn das Anzeigen von Inhalten im Feed der Follower hängt von Regelmäßigkeit, Relevanz und vor allem von Reaktionen auf Beiträge durch die Follower (Liken, Kommentieren, Teilen oder Merken) ab.

Fehler #10

Content wird nicht sinnvoll geplant!

Einer planlosen und sporadischen Veröffentlichung von Inhalten kann ein Social Media Redaktionsplan entgegenwirken, vor allem wenn bereits genügend Inhalte und gute Content-Ideen vorhanden sind. Ein Redaktionsplan ist eine Sammelstelle für Content, schafft Transparenz, ordnet Aufgaben verantwortlichen Personen zu, hilft beim Terminieren und Ausspielen von Inhalten zur richtigen Zeit am richtigen Ort und spart wertvolle Ressourcen ein. Hieran muss man sich sicherlich erst gewöhnen. Aber das ist wie bei allen neuen Dingen 😉.

 

Gibt es Fragen dazu? Dann her damit unter sandra@s-punkt-online.de oder telefonisch 05232-7069182.

Zurück